Monte-Feeling im Rebenland

Königseder / Holzer
Königseder / Holzer

Ohne jegliche Streckenkenntnisse, aufgrund des ersten Starts bei der heurigen Rebenland Rallye,

reiste das Rallyeteam Königseder mit gemischten Gefühlen ins südsteirische Leutschach. Bei der

Wettervorhersage scheideten sich die Geister, einerseits beständige Witterungen bis hin zu

Schneefall wurde prognostiziert. Von Beginn an stand fest, dass diese Rallye so schwierig wie noch

keine davor werden würde. Die Hauptfrage bestand bei der Reifenwahl, welche aufgrund

historischem Reglement, welches besagt E-Prüfzeichen Reifen zu verwenden, noch um vielfaches

schwieriger wurde. Jenes wurde anfangs auch zum Verhängnis einiger Sonderprüfungen, doch mit

eintreten der Finsternis konnte das Team Sekunde um Sekunde gut machen und kämpfte sich bis zu

15,3 Sekunden an den Klassenführenden heran.

Samstagfrüh das gleiche Bild bei der Reifenwahl, dennoch stand bei sinkenden Temperaturen eines

Fest: Jännerrallye-erprobtes Reifenmaterial muss her! Bei starkem Regen starteten die

Nachmittagssonderprüfungen, welcher Teils zu Schneefall in höheren Lagen ausartete. Auch die stark

verschmutzten Fahrbahnverhältnisse halfen zu stark besser werdenden Zeiten und somit lag die

Führung in der Hand. Auch eine Unterbrechung der Power Stage und starkem Nebel und Schneefall,

welche sehr schlechte Sicht herbeiriefen, änderten nichts an dem Klassensieg, 27. Gesamtplatz und

Sieg der Power Stage.