Die Stimmen der Fahrer


Martin Fischerlehner / Tobias "Jack" Unterweger

 

Bis SP7 war man überraschend  vor dem tschechischen EM Fahrer Roman Odlozilik (Ford Fiesta R5) gesamt in Führung!

 

Auf den trockenen Nachmittags-SP's konnte man mit dem Tschechen und seinem überlegenen Auto leider nicht mehr mithalten und wurde noch kurzerhand abgefangen.

Einen spannenden Kampf gab man sich jedoch um Platz 2 mit Gerald Riegler / Martin Rossgatterer und Roman Mühlberger / Sabine Thaler, den man auf den letzten beiden Prüfungen für sich entscheiden konnte.

 

Eine perfekte Rallye - besten Dank auch an das Team von "Home of Mortorsport" rund um Reini Neulinger und Andi Pirklbauer für die super Teamleistung und das perfekte Auto!

2. Gesamt | 1. Klasse | 1. ART

 

Foto: Daniel Fessl


Günther Königseder / Lukas Holzer:

Erste Zusammenarbeit perfekt gelungen

 

Beim Saisonauftakt der Rallyesaison durfte natürlich das Rallye Team Königseder nicht fehlen. Nur diesmal nicht mit Bruder Christoph am heißen Sitz des Lancia Delta Integrales, sondern erstmals mit neuem Copilot Lukas Holzer.

 

Schon bei der Besichtigung der Sonderprüfungen war klar, dass es eine schwierige “neue“ Schneerosen Rallye werden würde, da sehr viele schnelle Passagen auf Schotter sowie auch auf Asphalt jegliche Konzentration fordern würden.

 

Am Samstagvormittag ging man auf Grund sehr niedriger Temperaturen nicht auf volles Risiko und konzentriert sich mehr auf das Zusammenspiel von Fahrer und Beifahrer, welches auf Anhieb gut harmonierte.

 

Zu Mittag lag man dann, nach Ausfall des härtesten Mitstreiters, auf Platz 1 in der Klasse 8.8.

 

Die Devise lautete, dass sich dies am Nachmittag auch nicht mehr ändern sollte. Auf SP 6 waren die Reifen, auf Grund einer sehr kurzen Verbindungsetappe, noch nicht genug aufgewärmt. Die Beiden stellten ca. 50 Meter nach dem Start fest, dass man mit kalten Reifen auf Splitt nicht so viel Gripp hat, deshalb touchierten sie eine Verkehrstafel, zum Glück nur leicht.

 

Desweiteren verlief der Nachmittag ohne weitere Turbulenzen. Nach einem „spritzigen“ Überholmanöver auf SP 8 putzte das Team noch vor Start der nächsten Sonderprüfung den völlig verschlammten, nachfolgenden Volvo.

 

Dann fuhren sie, ohne ein größeres Risiko einzugehen, ins Ziel.

 

Nach abermals technischer Schlusskontrolle, war auch das Schiedsgericht zufrieden und das Rallye Team Königseder freute sich über den Klassensieg, den zweiten Platz in der Historischen Wertung und den Sieg in der Junioren Beifahrerwertung.

 

 

Foto: Thomas Polt

 


Gerhard Fragner / Stefanie Stütz:

 

Es war wieder eine tolle geile Rallye. Die ersten 2. Sonderprüfung haben wir gesagt gehen wir es mal locker an, da seit Dobersberg 2015 Pause war. Ab SP 3 ging es dann Aufwärts und wir gewohnten uns schnell wieder daran. Und mit dem TOP Team von Home of Motorsport wurde für reichlich, gutes Essen und Trinken auch gesorgt.  Als wir am Abend im Ziel waren wurde uns auch gleich gesagt das wir 2. In der Klasse 8.8 sind und waren total überrascht da wir garnicht damit gerechnet hatten!!  Wie gesagt war eine Top Veranstaltung und mit Home of Motorsport und MSC Schenkenfelden wird jeder Traum war. Und natürlich möchten wir heuer die gesamte ARC Fahren.

 

Foto: Christian Salzmann


Markus Steinbock / Harald Bachmayer

 

Die Schneerosen-Rallye 2016 begann für das Team von Steinbock Motorsports wieder einmal durchwachsen. Am Besichtigungstag verabschiedete sich das Motorsteuergerät, und erst mit tatkräftiger Unterstützung durch Wolfgang Schmollengruber und seinem Team konnte ein Ersatzsteuergerät besorgt werden. Als gegen 20:00 rechtzeitig vor der Fahrerbesprechung der neu an den Start gebrachte Evo V recht sauber lief war die erste Hürde genommen.
Den Renntag selber ging man zurückhaltend an um sich nicht gleich auf den ersten unter Rennbedingungen absolvierten Kilometern zu verabschieden. Im Laufe des Vormittags gewann das Team immer mehr Vertrauen in das Fahrzeug, und mit Top-Ten-Zeiten knüpfte man an vergangene Leistungen an.

Die Showstage in Rappolz verlief unter enormen Zuschauerinteresse ebenfalls problemlos, allerdings wurde dabei vermutlich der Kühler beschädigt was in weiterer Folge zu grobem Wasserverlust führte. Derartige Probleme laufen für die leidgeplagte Crew aber unter "Kinderfasching" weshalb ständiges Auffüllen des Kühlwassers vor und nach SPs weder technisch noch mental ein Problem darstellten.

Abends wurde das Auto optisch unverseht auf Platz 10 Gesamt im Parc-ferme abgestellt was einem guten 4ten Platz in der sehr stark besetzten Gruppe entsprach. Im weiteren Verlauf fiel das Team durch eine für SP6 ausgeprochene einminütige Zeitstrafe wegen Verlassen der Strecke aber auf Platz 15 Gesamt / Platz 7 Gruppe zurück.

In Anbetracht aller Umstände sind Fahrer und Beifahrer mit der Leistung und dem Ergebnis aber zufrieden und freuen sich auf den nächsten Halt des ARC/ART am 13. Mai in Zwettl.

 

Foto: bmp-motorsportfotos


Alois Winklehner / Jürgen Pilz

 

Eine Woche vor der Rallye, sagte meine Beifahrerin, mit der ich heuer die gesamte ARC bestreiten wollte ab. Nach einem Aufruf auf Facebook, meldete sich Jürgen Pilz mit den Worten: „Ich kann schreiben, ich kann lesen, ich hab Zeit.“

Jürgen, der schon Erfahrung im Rallyesport hat, da er normalerweise selbst hinter dem Lenkrad eines Mazda 323 GT-R Sitz, war also der ideale Beifahrer.

 

Mit Intermediats starteten wir in die erste Sonderprüfung. Da die Strecke vom Service zur Sonderprüfung sehr kurz war, gelang es nur schwer die Reifen und Bremsen auf Temperatur zu bekommen. Auf SP 2 klappte es besser. Nach einem kurzen Service in Rabbs wurden die beiden Sonderprüfungen noch mal gefahren. An manchen Stellen war es sehr rutschig, da sehr viel Dreck auf der Straße lag.

Auf dem Weg zu SP5, hörten wir zum ersten Mal ein Klopfen von der Vorderachse. Nach SP5, dem Schotter Rundkurs im Dynamit Park folgte der 70 minütiger Mittagsservice in Waidhofen, in dem unsere Mechaniker versuchten, herauszufinden woher das Klopfgeräusch kommt. Nach dem festziehen der Antriebswellen, glaubten wir das Problem behoben zu haben. Was sich aber auf dem Weg zur SP als Irrtum heraus stellte.

Da die Temperatur stieg, montierten wir für die abschließenden 4 Sonderprüfungen neue Slick Reifen. Bereits nach wenigen Metern der SP 6, merkten wir, dass die Reifen richtig gut hälten. Auf SP 7 kostete uns ein Dreher bei einem Abzweig einige Sekunden.

Im letzten Service versuchten die Mechaniker noch einmal das Klopfen zu lokalisieren und zu beheben. Da aber auch die Zusatzscheinwerfer montiert werden mussten, einigte man sich auf Risiko. Ein Kreuzzeichen von Jürgen musste für die letzten beiden SP’s reichen. SP 8 verlief ohne nennenswerte Vorfälle. Ein fehlender Bremswirkung, bereitete uns 400m vorm Ziel, der letzten SP eine Schrecksekunde. Beim Anbremsen nach einer schnellen Passage war plötzlich der Bremsdruck weg und wir hatten zu kämpfen nicht in einen kleinen Bach zu rutschen.

In unserer Klasse belegten wir den 3. Rang hinter zwei starken tschechischen Teams. Gesamt reichte es für den 28. Rang.

 

Beim Ausbau des Getriebes zu Hause stellt sich heraus, dass insgesamt 8 Zahnräder des Differenzials kaputt waren. Es grenzt eigentlich an ein Wunder, dass das Auto überhaupt noch gefahren und wir es bis ins Ziel geschafft haben.

 

Foto: bmp-motorsportfotos


Thomas Pyringer / Horst Höllwirth
Es war wieder mal eine geile Schneerosen Rallye 2016.
Horst Höllwirth hat sich entschlossen wieder mal als Co Pilot neben Thomas Pyringer Platz zu mehmen. Sein Stamm Co-Pilot konnte wegen gesundheidlichen Gründen nicht mitfahren. Nach ca. 1 ½ Jahr nach dem schweren Unfall auf der Waldviertel Rallye konnte Horst wieder alles ausblenden und sich voll auf die Arbeit am Sozius konzentrieren.
Die 8 Sonderprüfungen verliefen alle sehr klaglos, teilweise lies man auch mit starken SP-Zeiten aufhochen. Bei diesem starken Starterfeld (13 in der Klasse) lief es fürs erste Mal sehr gut.
Wir haben das Ziel erreicht und sind mit Platz 13. Gesamt und 5 in der Gruppe 7.2  sehr stolz.
PS: Danke an das Team Home of  Motorsport (Pirki und Gru)!
Wir sehen uns auf der Zwettl Rallye !!!
Foto: Thomas Polt