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Jännerrallye 2019

Martin Desl/Günther Bergsmann
Martin Desl/Günther Bergsmann

Traum verwirklicht – Martin Desl und Günther Bergsmann bringen den RRA-FABIA R5 bei der Jänner-Rallye auf Rang neun ins Ziel.
Bei der Jänner-Rallye 2019 erwarteten die 51 Teams eine durchgehende Schneefahrbahn auf allen Sonderprüfungen, lediglich die Reifenwahl war somit einfach. Martin Desl setze - wie auch die gesamte ORM-Spitze - auf schmale Pirelli Spike-Reifen, die damit möglichen Driftwinkel und die Speed begeisterten die zahlreich angereisten Zuseher sichtlich. Martin startete mit entsprechendem Respekt in die Rallye, das Erreichen der Zielrampe war das HAUPTZIEL des heimischen Duos.

Anfangs noch um Platz 20 unterwegs, wurde Martin mit zunehmenden Kilometern und einigen Änderungen am Set-up immer sicherer, Freitagnachmittag folgte auf der SP 4 - Pierbach 2 - Martins erste Top-10 Zeit. Freitagabend lag Martin auf Rang 15, ohne einen Kratzer stellte er den FABIA R5 Abends in den Parc fermé. Am Samstag folgten noch einige weitere Top-10 Zeiten, eine fehlerfreie Fahrt ohne Ausrutscher brachte das Schenkenfelder-Fahrerduo im Laufe des zweiten Rallyetages noch vor bis auf Platz neun. Sichtlich müde aber zufrieden wurden die beiden „Locals“ Samstagabend in der Festhalle auf der Zielrampe von den vielen Rallyefans mit tosenden Applaus empfangen.
Martin Desl: „Das war eine super Geschichte – dank unserer zahlreichen Sponsoren und dem Team RACE RENT AUSTRIA konnte ich jetzt meinen Traum verwirklichen, und mit dem ŠKODA FABIA R5 die Jänner Rallye bestreiten. Unser Crewchief Mirek war das Wochenende über mein Mentor - er hat mich super unterstützt und mir dabei geholfen, dass ich mich im R5-FABIA wohl gefühlt habe. Wie in den letzten Jahren auch schon war ich mit Schmolli´s Team sehr zufrieden – bis auf Mirek SVEC und Maximilian KOCH habe ich alle Mechaniker schon gekannt, auch das Catering von Tanja war wieder spitze. Ich habe mir auch heuer kein Ergebnisziel gesetzt – dass ich mit Rang neun jetzt dennoch einen neue Bestmarke habe, freut mich natürlich besonders. Danke auch an Günther Bergsmann – mein Co-Pilot hat mich sowohl im Auto als auch im Vorfeld meiner erst achten Rallye wieder GROSSARTIG unterstützt. Gratulation natürlich ALLEN Teilnehmern die die Jänner bezwungen haben besonders auch unseren Kollegen vom MSC-SCHENKENFELDEN.“
Begonnen hat die „34. Internationalen LIETZ SPORT Jännerrallye presented by LT1“ für das Team bereits am Mittwoch, da wurde der FABIA R5 im Autohaus Bad Leonfelden den zahlreichen Sponsoren und Gönnern präsentiert. Nach dem Shake down am Donnerstag und zwei anstrengenden aber spannenden Wettbewerbstagen Freitag und Samstag war die Rallye wieder Geschichte, das Team RACE RENT AUSTRIA zog am Ende zufrieden Bilanz.

Günther Knobloch: „Wie erwartet gab es bei der Rallye-Premiere mit dem R5 für das Team vieles zu lernen. Es freut mich daher besonders, dass Martin und Günther die ganze Distanz fehlerfrei zurücklegen konnten – das half natürlich dabei, dass sich das Team rund um unseren Car-Chief Mirek gut einspielen konnte. Über das positive Feedback von Martin haben sich alle gefreut - dennoch haben wir natürlich auch noch Verbesserungspotentiale erkannt, an denen werden wir bis zu meiner ORM-Premiere im Rebenland arbeiten werden. Dort werde ich als Pilot im FABIA R5 erstmals auf die ORM-Elite 2019 treffen, diese ist mit Julian Wagner jetzt wohl einen sehr ernsthaften Titelanwärter reicher geworden. Gratulation auch von unserer Seite an Julian und das Team BRR für die dominante Vorstellung. Mit Julian und Gerhard standen zwei FABIA-Piloten am Podium, mit Simon Wagner und Johannes Keferböck hatten bis SP12 zwei weitere eine gute Chancen darauf - ein toller Start der ŠKODA-Piloten in die Rallye-Saison 2019.“

FOTO:Michael Jurtin

 

Jännerrallye 2019

Markus Ossberger/Viktoria Kiesenhofer
Markus Ossberger/Viktoria Kiesenhofer

34. Internationale Lietz Sport Jänner Rallye presented by LT1

Die Internationale Jännerrallye ist Geschichte und sie war eine der schönsten und anspruchsvollsten Rallyes die wir bis jetzt bestritten haben, außerdem starteten wir diese Rallye unter dem Motto Rallye für Jakob.
Abenteuer und weiße Wüste sind nur lächerliche Ausdrücke für die schöne Winterlandschaft, die uns das Rallyefahren erschwerte, aber wir sind dennoch mit vollem Elan und gut vorbereitet sowie mit einem perfekten Team und auch perfekten Sponsoren im Rücken, an die Rallye herangegangen und haben uns nicht wirklich von diesen Schneemassen beeinflussen lassen. Nein im Gegenteil, uns hat das Fahren in diesem Schneechaos so viel Spaß gemacht, dass wir mit dem Grinsen nicht mehr aufhören konnten.
Natürlich war es für uns Neuland bei so viel Schnee und mit den schmalen Spikereifen zu fahren, das zeigte sich auch bei den ersten 3 Prüfungen an den Zeiten. Zusätzlich zu dieser neuen Herausforderung hatten wir auch noch ein großes Reifen Problem, denn wir verloren während der SP 1 in Pierbach alle Spikes auf der Vorderachse. Ohne diese Nägel sind die Sonderprüfungen bei diesen Wetterverhältnissen fast unfahrbar. Im Service bekamen wir dann 2 neue Reifen montiert und es ging abermals nach Pierbach, Liebenstein und St. Oswald wo wir dann zum ersten Mal so richtig ins fahren kamen und wo wir unsere Lernkurve erweitern konnten.
Danach ging es zur Sp Schönau /ST. Leonhard, die wir schon in der Dunkelheit fahren mussten. Das Fahren wurde durch den vielen Schneefall und dem ganzen Licht nicht leichter, da es dadurch ein Blindflug durch die weiße Wüste wurde. Dennoch waren wir sehr zufrieden mit unserem Ergebnis nach Tag 1 der Jännerrallye und so übernachteten wir gesamt auf Platz 22 und mit dem 3. Platz in der Historischen Klasse.
Auch am Samstag wollte uns Frau Holle das Rallyefahren erschweren, da sie uns weiterhin mit viel Schnee beschenkte und so wurde es immer schwieriger aber auch spannender zu fahren. Den Kampf gegen den Schneesturm und Frau Holle nahmen wir entgegen und so bezwangen wir die SP Unterweißenbach sowie den Rundkurs in Königswiesen und versuchten uns in der Gesamtwertung aber auch in unserer Klassenwertung immer weiter nach vorne zu kämpfen.
Nach dem Remote-Service in Unterweißenbach ging es nochmals zu den gleichen Prüfungen, wo wir dann leider in Königswiesen wegen eines gebrochenen Hauptschalters, für die Elektronik ,die Rallye auf Platz 17 und 3ter in der Klasse beenden mussten. Nichtsdestotrotz war die Jännerrallye 2019 eine tolle Herausforderung, die wir auch trotz unseres Ausfalles genossen haben.
Abschließend möchten wir uns bei den vielen Spendern, die uns bei unserer Aktion „Rallye für Jakob“ unterstützt haben, recht herzlichst bedanken. Wenn man eine so tolle Rallye bestreitet, ist es am Schönsten wenn man sieht, wie alle zusammenhalten und dabei helfen, einem Jungen seinen Traum zu verwirklichen.
Ein großes Dankeschön möchten wir auch an unsere Sponsoren und Mechaniker richten!
Danke vom Rallye Team The Osskies

Jännerrallye 2019

Bernd Birngruber/Christian Hofstadler
Bernd Birngruber/Christian Hofstadler

Es wurde voll motiviert an den Start gegangen und unser Subi war top vorbereitet. Doch schon auf der SP1 geschah und in der 2. Kurve das erste Missgeschick indem uns bei der Handankerbetätigung die Fixierung reinfiel und ich das als Lenker bis ins Ziel nicht in den Griff bekam!!! 😈 Somit war der Subi auf der SP unfahrbar. Das war für mein Ego nicht das Beste und riskierte dann auf SP2 wohl zuviel, wo wir leider unseren Subi in einer R3 im meterhohen Schnee versengten. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an die Zuseher, die uns wieder aus dem Schnee befreiten. Der Zeitrückstand ist damit leider schon sehr hoch angestiegen. Ab diesen Zeitpunkt hatten wir immer wieder Probleme mit massiven Zündausetzern, kämpften uns aber bis in die SP7, wo wir dann auf Grund falscher Reifenwahl unseren Subi im Wald abstellten. Somit war der erste Tag gelaufen. Im Service wurden dann die Zündkerzen gewechselt, was das Auto wieder einwandfrei laufen ließ. Aber dann machten wir den nächsten Fehler. Anstatt den Subi im warmen Zelt austrocknen zu lassen, stellten wir ihn ins kalte Parc Ferme. Es wurden aber auch noch die goldrichtigen Pneus angekauft, was sich am 2. Tag, trotz stotternden Subi, als sehr gut herausstellte. Ca nach einer 3/4 SP mussten wir abstellen, um den Motor nicht noch mehr zu belasten. Es tut mir für unsere Fans sehr leid, dass wir wieder einmal eine Missgeschickrallye abgeliefert zu haben. Wir möchten uns auch bei unseren Sponsoren entschuldigen und recht herzlich bedanken!!! 👊

Jännerrallye 2019

Günther Königseder/Lukas Holzer
Günther Königseder/Lukas Holzer

Top Ten Gesamtplatz bei Jännerrallye!

Bei stark winterlichen Bedingungen startete am Freitag dem 4.1.2019 die 34. Internationale Jännerrallye rund um Freistadt. Das Wetter zeigte sich mit starkem Schneefall und Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt von seiner besten Seite!

Der erste Tag verlief größtenteils problemlos, obwohl sich die Suche nach Grip sehr schwierig gestaltete. Am zweiten Tag, welcher ebenfalls unter traumhaften Jännerrallye Wetterbedingungen bestritten wurde, fand das Team den nötigen Vortrieb und belegte stets Top Ten Sonderprüfungszeiten. Stark aufzeigen konnte man mit einer 6ten Gesamtzeit auf SP 15, der rund 21 Kilometer langen Prüfung Bad Zell-Tragwein-Aisttal, welche schon in Finsternis gefahren wurde.

Der Sekundenkrimi um den Historic Rallye Cup Sieg zog sich über beide Tage, welche das Team am Ende für sich entscheiden konnte. So endete diese sehr anspruchsvolle Rallye mit dem Klassensieg, dem Historic Rallye Cup Sieg und dem sehr starken Zehnten Gesamtrang! Die vollen Zusatzpunkte für die Powerstage konnten ebenfalls aufs Konto des Rallyeteam Königseder verbucht werden.