Niederösterreich Rallye

Markus Ossberger/Viktoria Kiesenhofer
Markus Ossberger/Viktoria Kiesenhofer

Die Niederösterreich-Rallye 2019 wäre geschafft.
Unter schweren Bedingungen wurde die diesjährige Niederösterreich-Rallye im Raum Pöggstall gestartet. Die monatelange Fahrpause und das regnerische Wetter machten uns so manche Sonderprüfungen zu einer gewaltigen Herausforderung. Der Freitag verlief für uns hervorragend, hier konnten wir eine gute SSP-Zeit herausfahren und erlangten eine gute Startposition für Samstag. Leider hat sich das Blatt am Samstag gewendet, denn der Wettergott meinte es nicht gut für uns. Dazu kam noch das falsche Reifenmaterial, das zu diversen Hopplas führte. Glücklicherweise konnten wir gröbere Zwischenfälle vermeiden und haben das Beste aus der Situation rausgeholt.

Trotz vieler Dreher und Ausrutscher haben wir die herausfordernde, schweißtreibende und tolle Rallye gut gemeistert. Mit Platz zwei in der Klasse und dem 45. Gesamtrang können wir durchaus zufrieden sein. Wir möchten uns bei unseren Sponsoren und unserem Team bedanken, ohne euch wäre diese Rallye nicht möglich.

 

Niederösterreich Rallye

Günther Königseder/Lukas Holzer
Günther Königseder/Lukas Holzer

Die diesjährige Niederösterreich-Rallye im südlichen Waldviertel startete Freitag abends mit dem Rundkurs Maria Laach, welcher mit einer königlichen Länge von 25,4km glänzte. Mit Startnummer 21 konnte das Team mit ihrem Lancia Delta Integrale 16V bereits anfangs mit einer 17. Gesamtzeit, unter 80 gestarteten Mannschaften, aufzeigen.

Der Samstag begann regnerisch, wobei die Reifenwahl zu Beginn ausschlaggebend war, dass einiges an Zeit verloren ging. Den restlichen Tag versuchte das gesamte Team mit richtiger Reifenwahl und Änderungen an der Fahrwerkseinstellung die verlorenen Sekunden wieder gut zu machen, welches auch sehr gut gelang!
Mit dem zurückgekämpften 17. Gesamtrang und dem Gesamtsieg in der historischen Wertung konnte das Rallyeteam Königseder sichtlich zufrieden sein und freut sich auf ein baldiges Wiedersehen!

 

Cupsiegerehrung

Jännerrallye 2019

Martin Desl/Günther Bergsmann
Martin Desl/Günther Bergsmann

Traum verwirklicht – Martin Desl und Günther Bergsmann bringen den RRA-FABIA R5 bei der Jänner-Rallye auf Rang neun ins Ziel.
Bei der Jänner-Rallye 2019 erwarteten die 51 Teams eine durchgehende Schneefahrbahn auf allen Sonderprüfungen, lediglich die Reifenwahl war somit einfach. Martin Desl setze - wie auch die gesamte ORM-Spitze - auf schmale Pirelli Spike-Reifen, die damit möglichen Driftwinkel und die Speed begeisterten die zahlreich angereisten Zuseher sichtlich. Martin startete mit entsprechendem Respekt in die Rallye, das Erreichen der Zielrampe war das HAUPTZIEL des heimischen Duos.

Anfangs noch um Platz 20 unterwegs, wurde Martin mit zunehmenden Kilometern und einigen Änderungen am Set-up immer sicherer, Freitagnachmittag folgte auf der SP 4 - Pierbach 2 - Martins erste Top-10 Zeit. Freitagabend lag Martin auf Rang 15, ohne einen Kratzer stellte er den FABIA R5 Abends in den Parc fermé. Am Samstag folgten noch einige weitere Top-10 Zeiten, eine fehlerfreie Fahrt ohne Ausrutscher brachte das Schenkenfelder-Fahrerduo im Laufe des zweiten Rallyetages noch vor bis auf Platz neun. Sichtlich müde aber zufrieden wurden die beiden „Locals“ Samstagabend in der Festhalle auf der Zielrampe von den vielen Rallyefans mit tosenden Applaus empfangen.
Martin Desl: „Das war eine super Geschichte – dank unserer zahlreichen Sponsoren und dem Team RACE RENT AUSTRIA konnte ich jetzt meinen Traum verwirklichen, und mit dem ŠKODA FABIA R5 die Jänner Rallye bestreiten. Unser Crewchief Mirek war das Wochenende über mein Mentor - er hat mich super unterstützt und mir dabei geholfen, dass ich mich im R5-FABIA wohl gefühlt habe. Wie in den letzten Jahren auch schon war ich mit Schmolli´s Team sehr zufrieden – bis auf Mirek SVEC und Maximilian KOCH habe ich alle Mechaniker schon gekannt, auch das Catering von Tanja war wieder spitze. Ich habe mir auch heuer kein Ergebnisziel gesetzt – dass ich mit Rang neun jetzt dennoch einen neue Bestmarke habe, freut mich natürlich besonders. Danke auch an Günther Bergsmann – mein Co-Pilot hat mich sowohl im Auto als auch im Vorfeld meiner erst achten Rallye wieder GROSSARTIG unterstützt. Gratulation natürlich ALLEN Teilnehmern die die Jänner bezwungen haben besonders auch unseren Kollegen vom MSC-SCHENKENFELDEN.“
Begonnen hat die „34. Internationalen LIETZ SPORT Jännerrallye presented by LT1“ für das Team bereits am Mittwoch, da wurde der FABIA R5 im Autohaus Bad Leonfelden den zahlreichen Sponsoren und Gönnern präsentiert. Nach dem Shake down am Donnerstag und zwei anstrengenden aber spannenden Wettbewerbstagen Freitag und Samstag war die Rallye wieder Geschichte, das Team RACE RENT AUSTRIA zog am Ende zufrieden Bilanz.

Günther Knobloch: „Wie erwartet gab es bei der Rallye-Premiere mit dem R5 für das Team vieles zu lernen. Es freut mich daher besonders, dass Martin und Günther die ganze Distanz fehlerfrei zurücklegen konnten – das half natürlich dabei, dass sich das Team rund um unseren Car-Chief Mirek gut einspielen konnte. Über das positive Feedback von Martin haben sich alle gefreut - dennoch haben wir natürlich auch noch Verbesserungspotentiale erkannt, an denen werden wir bis zu meiner ORM-Premiere im Rebenland arbeiten werden. Dort werde ich als Pilot im FABIA R5 erstmals auf die ORM-Elite 2019 treffen, diese ist mit Julian Wagner jetzt wohl einen sehr ernsthaften Titelanwärter reicher geworden. Gratulation auch von unserer Seite an Julian und das Team BRR für die dominante Vorstellung. Mit Julian und Gerhard standen zwei FABIA-Piloten am Podium, mit Simon Wagner und Johannes Keferböck hatten bis SP12 zwei weitere eine gute Chancen darauf - ein toller Start der ŠKODA-Piloten in die Rallye-Saison 2019.“

FOTO:Michael Jurtin

 

Jännerrallye 2019

Markus Ossberger/Viktoria Kiesenhofer
Markus Ossberger/Viktoria Kiesenhofer

34. Internationale Lietz Sport Jänner Rallye presented by LT1

Die Internationale Jännerrallye ist Geschichte und sie war eine der schönsten und anspruchsvollsten Rallyes die wir bis jetzt bestritten haben, außerdem starteten wir diese Rallye unter dem Motto Rallye für Jakob.
Abenteuer und weiße Wüste sind nur lächerliche Ausdrücke für die schöne Winterlandschaft, die uns das Rallyefahren erschwerte, aber wir sind dennoch mit vollem Elan und gut vorbereitet sowie mit einem perfekten Team und auch perfekten Sponsoren im Rücken, an die Rallye herangegangen und haben uns nicht wirklich von diesen Schneemassen beeinflussen lassen. Nein im Gegenteil, uns hat das Fahren in diesem Schneechaos so viel Spaß gemacht, dass wir mit dem Grinsen nicht mehr aufhören konnten.
Natürlich war es für uns Neuland bei so viel Schnee und mit den schmalen Spikereifen zu fahren, das zeigte sich auch bei den ersten 3 Prüfungen an den Zeiten. Zusätzlich zu dieser neuen Herausforderung hatten wir auch noch ein großes Reifen Problem, denn wir verloren während der SP 1 in Pierbach alle Spikes auf der Vorderachse. Ohne diese Nägel sind die Sonderprüfungen bei diesen Wetterverhältnissen fast unfahrbar. Im Service bekamen wir dann 2 neue Reifen montiert und es ging abermals nach Pierbach, Liebenstein und St. Oswald wo wir dann zum ersten Mal so richtig ins fahren kamen und wo wir unsere Lernkurve erweitern konnten.
Danach ging es zur Sp Schönau /ST. Leonhard, die wir schon in der Dunkelheit fahren mussten. Das Fahren wurde durch den vielen Schneefall und dem ganzen Licht nicht leichter, da es dadurch ein Blindflug durch die weiße Wüste wurde. Dennoch waren wir sehr zufrieden mit unserem Ergebnis nach Tag 1 der Jännerrallye und so übernachteten wir gesamt auf Platz 22 und mit dem 3. Platz in der Historischen Klasse.
Auch am Samstag wollte uns Frau Holle das Rallyefahren erschweren, da sie uns weiterhin mit viel Schnee beschenkte und so wurde es immer schwieriger aber auch spannender zu fahren. Den Kampf gegen den Schneesturm und Frau Holle nahmen wir entgegen und so bezwangen wir die SP Unterweißenbach sowie den Rundkurs in Königswiesen und versuchten uns in der Gesamtwertung aber auch in unserer Klassenwertung immer weiter nach vorne zu kämpfen.
Nach dem Remote-Service in Unterweißenbach ging es nochmals zu den gleichen Prüfungen, wo wir dann leider in Königswiesen wegen eines gebrochenen Hauptschalters, für die Elektronik ,die Rallye auf Platz 17 und 3ter in der Klasse beenden mussten. Nichtsdestotrotz war die Jännerrallye 2019 eine tolle Herausforderung, die wir auch trotz unseres Ausfalles genossen haben.
Abschließend möchten wir uns bei den vielen Spendern, die uns bei unserer Aktion „Rallye für Jakob“ unterstützt haben, recht herzlichst bedanken. Wenn man eine so tolle Rallye bestreitet, ist es am Schönsten wenn man sieht, wie alle zusammenhalten und dabei helfen, einem Jungen seinen Traum zu verwirklichen.
Ein großes Dankeschön möchten wir auch an unsere Sponsoren und Mechaniker richten!
Danke vom Rallye Team The Osskies

HERZLICH WILLKOMMEN